Kutter Info´s

Zu DDR Zeiten wurden in der Yachtwerft Berlin Holzkutter (ZK10)
und in der Schiffswerft Rechlin Kutter in GUP-Bauweise (K10)gebaut.
Er ist eine Weiterentwicklung der K2-Kutter,
die bereits in der kaiserlichen Marine als Ausbildungsschiff benutzt wurden.
Auch heute noch setzt die Bundesmarine Kutter zur Ausbildung ihrer Seeleute ein.
In den Abmessungen und den Segelflächen sind beide Kutter identisch,
beide haben ein versenkbares Schwert und eine Pinnensteuerung.
Hauptabnehmer und Nutzer war die damalige GST(Gesellschaft für Sport und Technik).
Dabei wurden die Kutter sowohl zur vormilitärischen maritimen Ausbildung, als auch
zum organisierten Freizeit- und Wettkampfsport der ostdeutschen Jugend genutzt.
Dank ihrer Austattung konnten die Boote als zweimastige Segelboote mit Vor-,Groß-und Besansegel oder als Ruderboote mit bis zu zehn Ruderriemen gefahren werden.
Seit einiger Zeit werden in Wiek/ Rügen wieder Kutter (ZK10/W)gebaut.



Abmessungen nach Klassenvorschrift des DSSV
  • Länge über alles 7.50 m
  • Breite über alles 2,15 m
  • Gesammthöhe bis Gaffeltop ca 7 m
  • Tiefgang ohne Ruder und Schwert 0,50 m
  • Tiefgang mit Schwert 1,60m
  • Segelfläche Groß 9,89 m² m
  • Segelfläche Besan 6,28 m²
  • Segelfläche Fock 6,72 m²
  • Segelfläche Genua 8,43 m²
  • Segelfläche Spinnacker 22,4 m²
  • die Plautze 1998 die Plautze 2005

    Bei unserem Kutter "Plautze" handelt es sich um den Typ GUP (Glasfaserverstärkter Kunststoff). Durch seine robuste Bauform und Auftriebskörpern, die ihn unsinkbar machen, kann er im Küstenbereich auch noch bei stärkerem Wind und Seegang gesegelt werden. Dies natürlich nur in Abhängigkeit von den Fähigkeiten der Besatzung. die Plautze 2004