Anleger Mitte März 2006 Bug der Niobe mit Anleger

Der Verein und seine Geschichte

Vereinsboote

Revier

Das Gelände der Segelkameradschaft Lauenhain e.V. und des Schwestervereins "Marine Regattaverein" befindet direkt an der zur Talsperre Kriebstein gestauten Zschopau, in einem ruhig gelegenem Tal hinter Mittweida.
Für alle die es ganz genau wissen wollen: 5100' N und 1259' O.

Der Nachbau der Niobe - 1939 Ostseefahrt mit der GST

Schon in Zeiten der DDR wurde der Seesport in Lauenhain in der GST (Gesellschaft für Sport und Technik) betrieben. Damals war hier sogar das BezirksAusbildungszentrum (BAZ) für den Bezirk Karl-Marx Stadt untergebracht.
Maritimes gab es jedoch schon einige Jahre früher. Zu Ausbildungszwecken ließ man das ehemalige Talgut umbauen und nutzte es als Maritimes Ausbildungszentrum. An diese Zeit erinnert noch immer die "Niobe", ein Nachbau des gesunkenen Schulschiffes "Niobe" aus Beton. Es diente damals als "Segelschulschiff" auf dem Trockenen, um jungen "Landratten" die "Seemannschaft" beizubringen.
Der erhaltene Bug, sowie das Heck dienen uns heute als Bootshalle.
Aus den Hinterlassenschaften der GST, entstand nach der Wende am 18.05.91 der "Marineclub Lauenhain" und trat dem Deutschen Marinebund bei.

Slipanlage

Verschiedene sportliche Interessen führten 2004 zu dem Entschluss, den Verein in zwei Untervereinen zu gliedern, der "Segelkameradschaft Lauenhain e.V.", sowie des "Marine Regattavereins" der Jugendarbeit, hauptsächlich im Kanusport betreiben will.

Kutter

Ziel und Aufgabe der Segelkameradschaft ist der Spaß am Kuttersegeln und Pflegen der Kameradschaft. Die Vereinsboote stehen dabei allen Mitgliedern zur Verfügung. Am häufigsten aber werden die Kutter genutzt.
Beim Wettkampfsport liegt unser Hauptinteresse im Regattasegeln. Um fit zu bleiben wird auch mal gerudert.
Zu unserem Vereinsleben gehört natürlich die Vermittlung seemännischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Vom einfachen Knoten über die Wartung und Erweiterung von Bootstechnik, bis zum praktischen Führen von Sportbooten kann alles bei uns erlernt und geübt werden.
Talsperrenfest 2005 Höhepunkte sind die Teilnahmen an Regatten, die Ausrichtung des Talsperrenpokales und weil Seemänner auch mal feiern müssen das Talsperrenfest. Zu diesem Anlass lassen wir uns gern etwas einfallen um in der Bootsparade aufzufallen.
Das älteste unserer Boote ist ein historischer Holzkutter.

Unser Vereinshaus die Sperlingslust

Mit 15 Mitgliedern sind wir nur ein relativ kleiner Verein, so verteilt sich die Arbeit mit der Pflege der Boote und des Vereinsgeländes auf wenige Schultern. Von 12 bis ins Alter von 43 Jahren sind alle Altersklassen vertreten. Gern würden wir wieder jüngere Mitglieder begrüßen und der Jugendgruppe wieder Leben einhauchen.

Die 'Sperlingslust' von innen

Kontakt: Wer uns bzw. den Verein einmal kennenlernen möchte, kommt am besten einmal vorbei: Die Mitglieder treffen sich mittwochs ab 17 Uhr und samstags ab 14 Uhr zur Vereinsarbeit. Außer im Winter, ist auch an den meisten anderen Tagen jemand anzutreffen der Auskunft geben kann, (aber ein Anruf kann nicht schaden).

Bei Interesse sind wir gern bereit einen der Kutter samt Steuermann zum Kennenlernen der Talsperre Kriebstein zur Verfügung zu stellen.
Die Gebühr dafür beträgt 50,- Euro

Jeder der unsere Satzung anerkennt und Interesse am maritimen Leben hat, kann bei uns Mitglied werden.

Vereinsboote:

3Ruder-und Segelkutter (zwei Masten, 23 m² Segelfläche) K 128 Plautze
K 83 Lauenhain
Z 158 Feierabend
2 Ixylon (Segeljolle 12 m²)
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Heimatrevier:

Unser Heimatrevier die Talsperre Kriebstein liegt im Herzen Sachsens mitten in dem durch Leipzig, Dresden und Chemnitz gebildeten geografischen Dreieck. Die Zschopau, ein Fluss, der im Erzgebirge seinen Lauf nimmt und in der Nähe von Döbeln mit der Freiberger Mulde verschmilzt, schuf vor allem im Abschnitt von Frankenberg bis Waldheim eine natürliche Umgebung besonderer Prägung.

Das Gebiet rund um die Talsperre wurde zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Bis auf den Fährbetrieb sind auf dem Wasser sind keine Benzinmotoren zugelassen.
So bietet das Naturschutzgebiet von der sportlichen Aktivität, sei es Wandern, Rudern, Paddeln, Angeln, Schwimmen und natürlich Segeln bis hin zur erholsamen Rundfahrt mit dem Fahrgastschiff für jeden etwas.

Der im Zschopautal aufgestaute See ist 9 km lang und hat ein Fassungsvermögen von ca. 11 Mio. m³. Seine Ufer sind bewaldet, reichen von schroffen Felsen, steilen Hängen bis zu Wiesen. Camper, Datschenbesitzer und Tagesgäste kommen hier in einem bekannten und anerkannten Naherholungs- und Urlaubsgebiet auf ihre Kosten.

Nach dreijähriger Bauzeit (1927-1929) wurde die 26 m hohe und 235 m breite Betonmauer errichtet. Mit seinem Wasserkraftwerk ist die Talsperre das größte Wasserkraftwerk in Sachsen, abgesehen von den Pumpspeicherwerken, sie dient der Stromerzeugung, der Schifffahrt, der Fischerei und der Freizeiterholung. Hochwasserschutz bietet sie kaum.



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